Natur nah – und Verantwortung übernehmen: Unter diesem Gedanken stand am 23. September 2026 ein besonderes Theatererlebnis für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 4 der Grundschule Schlagsdorf.
In der Sporthalle Schlagsdorf wurde es an diesem Tag spannend: Der Schauspieler Günter Geisler schlüpfte in die Rolle des ungewöhnlichen Mülldetektivs „MC Trash“. Gemeinsam mit den Kindern machte er sich auf die Suche nach dem größten Müllverursacher.
Mit viel Humor, Energie und schauspielerischem Können nahm „MC Trash“ die Schülerinnen und Schüler mit auf eine spannende Reise durch die Welt des Mülls. Dabei ging es um Fragen, die uns alle im Alltag beschäftigen: Was gehört eigentlich in welche Tonne? Was kann recycelt oder wiederverwendet werden? Und wie können wir Müll überhaupt vermeiden?
Ob blaue, gelbe, braune oder schwarze Tonne oder der Glascontainer – die Kinder konnten ihr Wissen zur Mülltrennung einbringen und gleichzeitig Neues erfahren. Besonders wichtig war dabei die Erkenntnis, dass Umweltschutz nicht erst bei der Entsorgung beginnt, sondern bereits bei der Frage: Muss dieser Müll überhaupt entstehen?
Gemeinsam ermitteln und dabei lernen
Das Besondere an diesem Theaterstück war die aktive Beteiligung der Kinder. Sie wurden zu kleinen Umweltdetektiven und unterstützten „MC Trash“ bei seiner Suche. Rätsel mussten gelöst, Hinweise gesammelt und verschiedene Abfälle richtig zugeordnet werden.
So wurde Umweltbildung nicht nur erklärt, sondern spielerisch erlebt. Die Kinder konnten sich beteiligen, eigene Ideen einbringen und gemeinsam herausfinden, welche Auswirkungen unser täglicher Umgang mit Abfall auf unsere Umwelt hat.
Und dann kam die überraschende Auflösung des Falles:
Wer ist der größte Müllverursacher?
Die Antwort: Wir selbst.
Diese Botschaft sorgte für einen besonderen Moment. Denn plötzlich ging es nicht mehr nur um Mülltonnen und Mülltrennung, sondern um die eigene Verantwortung. Besonders eindrucksvoll verdeutlichte „MC Trash“ diese Aussage mit einem Buch, in dem sich ein Spiegel befand. Jeder einzelne Blick in den Spiegel wurde damit zu einer kleinen Aufforderung, das eigene Verhalten zu hinterfragen.


