Aktuelle Informationen

Das Camp

Mein Herz schlägt für Nordwestmecklenburg.

Das Beteiligungscamp findet vom 11. - 15. Juli 2022 in der Einrichtung der Erlebnistage am Schweriner See in Lübstorf statt.

Bis zu 50 Kinder und Jugendliche aus Nordwestmecklenburg können teilnehmen. Im Rahmen des Camps gibt es ein Vernetzungstreffen der einzelnen Jugendforen von Nordwestmecklenburg. Jugendliche aus dem Jugendrat Nordwestmecklenburg und Kinder und Jugendliche des Kinder- und Jugendparlament Wismar nehmen ebenfalls teil.
Ziel ist es, interessierte Kinder und Jugendliche für eine aktive Beteiligung in den vorhandenen Jugendgremien (JuRa Nordwestmecklenburg / KiJuPa Wismar) zu gewinnen, bzw. in ihrer Heimatgemeinde für die Errichtung eines Jugendbeirats zu begeistern. Angesprochen werden Kinder und Jugendliche zwischen 11 und 19 Jahren aus dem Landkreis Nordwestmecklenburg, die sich vorstellen können, aktiv an der Gestaltung ihres Umfeldes mitzuwirken.
Beworben wird das Projekt durch soziale Medien und Presse. Eine Registrierung ist über die Homepage www.jura-nwm.de/das-camp sowie per E-Mail über die Geschäftsstelle möglich. Die Teilnehmer*innen erhalten alle notwendigen Formulare zur Anmeldung (Inhalt: Anmeldeformular, Elterninformationsbrief, Packliste und Einverständniserklärung).
Im Rahmen des Camps werden die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen niederschwellig die Strukturen und Werte der Demokratie kennenlernen. Von Beginn an werden alle Teilnehmer*innen in alle demokratischen Prozesse eingebunden, somit erfahren sie reale Beteiligung.
Die Teamer*innen und Betreuer*innen der Jugendringe des Kreises NWM und der Stadt Wismar werden durch das Fachpersonal der Erlebnistage begleitet. Neben Spiel und Spaß im Wasser, auf dem Land oder in der Luft, werden verschiedene Workshops rund um das Thema Beteiligung das Programm abrunden.
Am ersten Tag beziehen die Teilnehmer*innen sowie die Teamer*in und Betreuer*in am Vormittag die Einrichtung der Erlebnistage am Schweriner See. Sie werden in den dortigen Schlafhäusern (feste Unterkunft) untergebracht. Somit wird allen Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit einer Teilnahme gesichert. Alle Teilnehmer*innen werden im Vorfeld durch unsere Teamer*innen und pädagogischen Fachkräften in Gruppen eingeteilt (welche von mindestens einem*r Teamer*in begleitet wird) und ihren Räumlichkeiten zugewiesen. In der Gemeinschaft planen sie die Ausgestaltung des 5-tägigen Camps. Sie geben sich eigenständig einen Gruppennamen und entwickeln ein eigenes Logo, welches mit dem Siebruckverfahren auf das in Gruppenfarbe ausgegebene T-Shirt aufgebracht wird. Auch erstellen Sie sich eine eigene Camp- und Gruppenordnung.
Hilfe erhalten sie hierbei von Jugend- und Schulsozialarbeiter*innen, Jugendgruppenleiter*innen und Mitarbeiter*innen der Jugendringe, die im Vorfeld ein grobes Rahmenprogramm entwickeln werden. Auch wird im Camp ein Wochenangebotsplan ausgehängt. In diesem tragen sich dann die Teilnehmer*innen für das jeweiligen Angebote ein.
Tagesablauf:
- Aufstehen
- Waschen
- Frühstück zubereiten und essen
- Backschaft
- Gruppenbesprechung / Tagesablauf
- Angebote
- Mittag
- Angebote
- selbstorganisierte Freizeitgestaltung
- Zubereitung Abendessen
- Backschaft
- Angebote
- Nachtruhe
Inhalte / Akteure:
• Planspiele
• Theaterpädagogik
• Politiktag
• Grillen am Lagerfeuer mit lokalen Politiker*innen
• Gründung Jugendbeirat
• Spiele zur Förderung der Gemeinschaft, zur Stärkung der gegenseitigen Akzeptanz und Rücksichtnahme
• sportliche Aktivitäten (Fußball, Volleyball, Badminton, Schwimmen)
• gemeinsames Zubereiten der Mahlzeiten
• Filmvorführung
• Mitwirkung ansässiger Vereine (FFW, …)
Abgerundet werden die Aktivitäten im Camp durch Spiel, Spaß und ganz viel Freude. Niemand kann sich ausschließen oder ausgeschlossen werden. Denn nur gemeinsam erreichen sie das Ziel. Hier kommt es auf gemeinsame Rücksichtnahme und Akzeptanz an. Ebenso wird der Umgang mit den eigenen und die Auseinandersetzung mit den Grenzen der anderen gefördert. So wird den Teilnehmer*innen deutlich, wie unterschiedlich jeder einzelne ist und dass es trotz der Unterschiedlichkeit einen gemeinsamen Weg zum Ziel gibt.

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